Skip to content

Grenzsteuersatz berechnen: 3a-Ersparnis für deinen Wohnort

Wie viel Steuern sparst du mit einer Einzahlung in die Säule 3a? Wie hoch ist dein Grenzsteuersatz, also der Steuerabzug auf jeden zusätzlichen Franken, den du verdienst? Dieser Rechner berücksichtigt Bundes-, Kantons-, Gemeinde- und Kirchensteuer für alle 26 Kantone und über 2’000 Gemeinden.

Maximalbetrag 2026: CHF 7'258 (mit PK), sonst CHF 36'288 pro Person

Datenschutzhinweis: Deine Eingaben werden nur für die Berechnung an den Server gesendet und nirgends gespeichert.

Auswertung

Steuer ohne 3a
Steuer mit 3a
Steuerersparnis
Grenzsteuersatz

Steuerprogression (Kanton + Gemeinde + Kirche + Bund)

Kapitalbezugssteuer bei Pensionierung

Steuersatz beim Kapitalbezug von Vorsorgegeldern im Vergleich zu den übrigen Gemeinden im Kanton . Die gezeigten Beträge sind Beispielbeträge zur Einordnung, nicht dein effektives Vorsorgekapital. Da der Bezug progressiv besteuert wird, lohnt es sich, mehrere 3a-Konten zu haben und den Bezug über mehrere Jahre zu staffeln.

Gemeinde

Annahmen: Alleinstehend, Auszahlung im ordentlichen Pensionsalter. Dein tatsächlicher Steuerbetrag hängt zusätzlich vom Zivilstand und dem effektiven Bezugsbetrag ab. Referenzjahr: . Datenquelle: ESTV

Einschränkungen

Der Rechner ist bewusst vereinfacht: Du gibst dein steuerbares Einkommen als eine Zahl ein (nach allen üblichen Abzügen, aber ohne die 3a-Einzahlung). In der Realität wenden Bund und Kanton teils unterschiedliche Abzüge an, wodurch zwei unterschiedliche steuerbare Einkommen entstehen. Dieser Rechner verwendet vereinfachend denselben Betrag für beide. Für Alleinstehende ohne Kinder ist die Berechnung in aller Regel sehr genau, da hier keine Kinderabzüge oder Verheirateten-/ Zweitverdienerabzüge ins Spiel kommen. Er ersetzt keine Steuerberatung oder eine detaillierte Berechnung mit dem Steuerrechner der Eidgenössischen Steuerverwaltung, gibt dir aber eine gute Grössenordnung, ob sich eine 3a-Einzahlung für dich lohnt.

Was ist der Grenzsteuersatz?

Der Grenzsteuersatz zeigt dir, wie viel Steuern du auf den nächsten Franken zahlst, den du zusätzlich verdienst. Die Schweizer Einkommenssteuer ist progressiv: Sie steigt in Stufen, je höher dein Einkommen ist. Jede Stufe hat einen eigenen Steuersatz, der nur auf den Teil des Einkommens angewendet wird, der in diese Stufe fällt.

Beispiel: Verdienst du CHF 80’000 und dein Grenzsteuersatz liegt bei 20%, heisst das nicht, dass du 20% Steuern auf die ganzen CHF 80’000 zahlst. Es heisst: Würdest du CHF 1’000 mehr verdienen, würden darauf CHF 200 Steuern (20%) anfallen. Dein effektiver Durchschnittssatz auf das gesamte Einkommen liegt meist deutlich tiefer.

Der Grenzsteuersatz ist deshalb auch die richtige Grösse, um zu beurteilen, ob sich eine Säule-3a-Einzahlung lohnt: Da die Einzahlung dein steuerbares Einkommen «von oben her» reduziert, sparst du Steuern genau in Höhe deines Grenzsteuersatzes (solange du innerhalb deiner Einkommensstufe bleibst).

Wann lohnt sich die 3a-Einzahlung?

Vereinfacht könnte man sagen: Wenn dein Grenzsteuersatz höher ist als die Besteuerung beim Kapitalbezug, lohnt sich eine 3a-Einzahlung für dich. Denn ohne Einzahlung würdest du auf diesen Betrag mehr Steuern zahlen, als später beim Bezug fällig werden.

Beispielrechnung

Nehmen wir einen Grenzsteuersatz von 13% an und eine Kapitalbezugssteuer von 6%, sowie einen Betrag von CHF 5’000, den ich in die Säule 3a einzahlen und dort investieren könnte. Die Alternative wäre, das Geld in der freien Vorsorge anzulegen, z.B. bei der Saxo Bank. In beiden Fällen investieren wir in den Aktienmarkt und gehen von einer Verdreifachung des Geldes bis zur Auszahlung aus.

  • Mit 3a-Einzahlung: Ich zahle den vollen Betrag von CHF 5’000 ein. Durch die Investition wächst der Betrag auf CHF 15’000. Die Besteuerung beim Bezug beträgt 15’000 * 6% = CHF 900. Mein Nettovermögen beträgt damit CHF 14’100.
  • Ohne Einzahlung: Ich bezahle CHF 5’000 * 13% (Grenzsteuersatz) Steuern auf die CHF 5’000, kann davon also noch CHF 4’350 in der freien Vorsorge investieren. Der Betrag verdreifacht sich ebenfalls auf CHF 13’050.

Ich habe bei der Pension also CHF 1’050 mehr, weil ich das Geld in der Säule 3a anstatt in der freien Vorsorge angelegt habe.

Das ist ein vereinfachtes Beispiel. In Wahrheit gibt es noch andere Faktoren, die mit eingerechnet werden müssten:

  • Der Vermögenszuwachs ist in der Säule 3a steuerfrei. Du bezahlst weder Einkommenssteuern auf die Dividenden noch wird dein Vermögen besteuert.
  • Du zahlst beim Investieren in echte Vorsorgefonds keine Stempelsteuern.
  • Dafür fällt bei 3a-Depots meist eine jährliche Verwaltungsgebühr an (z.B. 0.39% bei finpension), das Depot in der freien Vorsorge ist bei vielen Brokern kostenlos.
  • Mit dieser Verwaltungsgebühr sind aber meistens auch die Ordergebühren beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren abgegolten. Diese Gebühren können in der freien Vorsorge noch zusätzlich anfallen.

Aus rein steuerlichen Überlegungen lohnt sich eine 3a-Einzahlung oft, insbesondere bei höheren Einkommen. Ist dein Grenzsteuersatz aktuell sehr tief (z.B. während des Studiums), lohnt sich eine 3a-Einzahlung steuerlich möglicherweise nicht – dann zählen nur die anderen Vorteile wie steuerfreies Wachstum. Es kann sich dann lohnen, das Geld ausserhalb der 3a zu investieren, wo es dafür nicht blockiert ist und jederzeit bezogen werden kann.

Wenn du noch jung bist und keine Auszahlung in den nächsten Jahren planst, investiere dein 3a-Geld unbedingt, z.B. in einen Indexfonds mit globalen Aktien. Gute Anbieter dafür sind finpension, VIAC, True Wealth oder frankly.

finpension.ch

Erhalte CHF 25 Gebührengutschrift

Gib meinen Empfehlungscode bei der Registrierung oder Produkteröffnung ein. Kann mehrmals für unterschiedliche finpension-Produkte eingelöst werden! Gutschrift erfolgt bei Überweisung/Transfer von mind. CHF 1'000 innert 12 Monaten nach Produkteröffnung.

Empfehlungscode:
ETFS28
frankly.ch

CHF 35.– Gutschein auf deine Gebühren

Bei Kontoeröffnung innert 48 Stunden einlösbar. Nicht kumulierbar mit anderen Codes.

Empfehlungscode:
FRANKLY221

Rückwirkende Einzahlungen für verpasste Jahre

Seit 2025 kannst du für verpasste Jahre rückwirkend in die Säule 3a einzahlen. Das ist bis zu 10 Jahre zurück möglich (frühestens für 2025) und maximal in der Höhe des kleinen Maximalbetrags (CHF 7’258). Profitierst du aktuell noch nicht so stark vom 3a-Abzug aufgrund eines tiefen Grenzsteuersatzes, kann es sich also lohnen, die Einzahlung auf ein späteres Jahr aufzuschieben, wo du mehr verdienen wirst. Mehr dazu im Artikel zu den Säule 3a-Nachzahlungen.

Verwende mehrere 3a-Konten für den gestaffelten Bezug

Wie du bei der Auswertung siehst, wird der Bezug deines Vorsorgekapitals teurer, je höher der Betrag ist, den du dir auszählen lässt. Da du dir ein 3a-Konto immer nur vollständig auszahlen lassen kannst, lohnt es sich, bereits früh zu planen und mehrere 3a-Konten zu erstellen. Denn du kannst bereits bis zu 5 Jahre vor dem ordentlichen Pensionierungsalter damit anfangen, dir deine Vorsorgegelder auszahlen zu lassen. So kannst du den Bezug über mehrere Jahre staffeln und bleibst damit in den tieferen Progressionsstufen. In einigen Kantonen ist die Progression stärker (z.B. Genf), in anderen weniger spürbar (z.B. Thurgau).

Grundsätzlich lohnen sich bis zu fünf 3a-Konten. Ich verweise hier gerne auf den Artikel bei finpension zu mehreren 3a-Konten. Du kannst entweder ein neues Konto eröffnen, sobald das bestehende ca. CHF 50’000 Franken erreicht, oder von Anfang an mehrere Konten erstellen und mit den Einzahlungen rotieren. Bei vielen digitalen Anbietern kannst du direkt in der App ein neues Konto eröffnen. Bedenke, dass der Betrag bis zur Auszahlung noch wachsen wird, wenn du deine Säule 3a investierst. Beginne also genug früh mit dem Aufteilen auf verschiedene Konten.

Veröffentlicht: 22.07.2026

Jo Frischknecht, Autor von ETF Schweiz

Hi, ich bin Jo, Autor von ETFSchweiz.ch

Ich helfe dir, stressfrei mit ETFs zu investieren – perfekt, wenn du von der Börse profitieren willst, aber nichts mit Aktienanalysen zu tun haben möchtest. Als Privatanleger teile ich auf ETFSchweiz.ch, was ich über Jahre beim Investieren gelernt habe. Folge mir auch auf Instagram: @etfschweiz.ch