Die Saxo Bank ist der Broker meiner Wahl und die Plattform, die ich Schweizer Privatanleger:innen am häufigsten empfehle. Das Angebot ist für passive ETF-Investoren in der Schweiz schwer zu schlagen: Günstige Handelsgebühren, keine Depotgebühr, kostenlose ETF-Sparpläne und ein kostenloser E-Steuerauszug. Anders als viele Neobroker ist Saxo nicht auf die App beschränkt. Ich geniesse, dass ich die Plattform auch vollständig im Browser nutzen kann.
Da ich Saxo schon länger verwende und die Plattform unterdessen gut kenne, habe ich in diesem Guide alles zusammengestellt, was du zur Saxo Bank Schweiz wissen musst – von den Kosten über die Kontoeröffnung bis zu Schritt-für-Schritt-Anleitungen für den Einstieg.
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Saxo Bank Kosten und Gebühren
Die Saxo Bank überzeugt nicht nur durch ihr Angebot, sondern auch durch ihre Gebührenstruktur. Hier eine Übersicht der wichtigsten Kosten:
- Handelsgebühren: Für Schweizer Aktien und ETFs an der SIX fallen 0.08% Gebühren pro Order an, mindestens CHF 3. Für ausländische Börsenplätze gelten andere Tarife.
- Depotgebühr: Keine – die Saxo Bank hat die Depotgebühren im Februar 2025 abgeschafft.
- Währungsumrechnung: 0.25%. Wer in Fremdwährungen handelt, sollte ein Währungsunterkonto einrichten.
- ETF-Sparplan (AutoInvest): Kostenlos – keine Kauf- oder Servicegebühren.
- E-Steuerauszug: Kostenlos und wird dir Anfang Jahr automatisch zugestellt.
- Schweizer Stempelsteuer: 0.075% pro Transaktion bei Schweizer ETFs, 0.15% bei ausländischen. Das ist keine Saxo-Gebühr, sondern eine gesetzliche Abgabe, die bei allen Schweizer Brokern anfällt.
Meine Erfahrungen mit der Saxo Bank
Ich nutze die Saxo Bank seit Anfang 2025 als meinen Hauptbroker. Meine ausführlichen Erfahrungen – von der Kontoeröffnung über den Alltag mit der App bis zu Vor- und Nachteilen – habe ich in einem separaten Artikel zusammengefasst: Mein Saxo Bank Erfahrungsbericht
ETF kaufen bei Saxo
ETFs bei der Saxo Bank zu kaufen ist unkompliziert. Wer einen ETF-Sparplan einrichten möchte, nutzt am besten AutoInvest – wer lieber manuell handelt, kann das jederzeit über die SaxoInvestor App tun.
ETF bei der Saxo Bank manuell kaufen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Saxo AutoInvest – der kostenlose ETF-Sparplan
Mit AutoInvest kannst du monatlich automatisch in ETFs investieren – kostenlos, ohne Mindestbetrag und ohne dass du jeden Monat manuell eine Order aufgeben musst. Mehr als 100 ETFs stehen zur Auswahl.
Saxo AutoInvest einrichten: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Währungskonto einrichten
Wer ETFs in Fremdwährungen kauft, sollte bei Saxo ein Währungsunterkonto einrichten. So vermeidest du automatische Währungsumrechnungen bei jedem Kauf, jeder Dividende und jedem Verkauf und behältst die Kontrolle über den Umrechnungszeitpunkt.
Fremdwährungskonto bei Saxo einrichten: Anleitung
Saxo Bank vs. Swissquote
Saxo und Swissquote sind die zwei grossen Schweizer Broker für ETF-Investoren. Welcher günstiger ist und für wen sich welcher eignet, habe ich im Kostenvergleich detailliert aufgeschlüsselt.
Swissquote vs. Saxo Bank: Kosten-Check
Saxo-Konto eröffnen
Die Kontoeröffnung bei der Saxo Bank dauert wenige Minuten und läuft vollständig online ab. Über meinen Link erhältst du CHF 200 Trading-Credits bei der Kontoeröffnung – die Credits werden 1–3 Arbeitstage nach der ersten Einzahlung gutgeschrieben und sind 90 Tage gültig.
Veröffentlicht: 13.06.2026