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Anleitung: Renditen von Banken-Fonds mit ETF vergleichen

Veröffentlicht: 09.02.2026
Zuletzt aktualisiert: 13.03.2026

Hast du einen (aktiv gemanagten) Fonds bei deiner Bank? Es lohnt sich ein Blick auf den Vergleich mit einem ETF. Nicht, dass ein ETF immer besser wäre oder du wechseln müsstest – aber es hilft zu wissen, wie der Fonds im Vergleich zum globalen Weltmarkt abschneidet.

Keine Anlageberatung. Dieser Beitrag dient nur der Information und spiegelt meine persönliche Meinung wider.

1. ISIN bei Google suchen + Morningstar

Such die ISIN deines Fonds heraus. Diese startet oft mit CH, IE oder LU und hat 12 Stellen. Gib die ISIN bei Google ein und ergänze «Morningstar». Als Beispiel habe ich mal den Raiffeisen Futura Global Stock genommen.

2. Chart deines Fonds öffnen und ETF für Vergleich eingeben

Klicke auf den Suchtreffer von Morningstar Canada. Wechsle dort auf die Ansicht «Chart». Im Feld «Compare» kannst du einen ETF auswählen, den du mit deinem Fonds vergleichen möchtest.

Gib die ISIN des ETFs ein, den du vergleichen möchtest. Ich habe mal den Vanguard FTSE All-World (IE00B3RBWM25) genommen, da es diesen ETF schon lange gibt und damit historische Daten vorhanden sind.

Wenn mehrere Suchtreffer von unterschiedlichen Börsen erscheinen, nimm den Eintrag der SIX Swiss. Klicke diesen Eintrag an, um den Vergleich zu laden.

3. Einstellungen für den Vergleich prüfen

Um einen möglichst langen Zeitbereich zu vergleichen, stelle «Time Period» auf MAX. Das setzt das Startdatum auf das Auflagedatum des ersten Fonds. Damit beide Fonds mit derselben Währung verglichen werden, stelle sicher, dass die Währung rechts auf CHF steht.

4. Zeitbereich wählen

Da es den Vanguard FTSE All-World erst seit dem 22. Mai 2012 gibt, ist der Vergleich noch nicht aussagekräftig: Beim Raiffeisen-Fonds wird die Rendite seit 2001 ausgegeben, beim ETF seit 2012. Stelle deshalb bei «Start Date» das Datum auf den 22. Mai 2012 (oder einfach auf das Auflagedatum des ETFs, den du für den Vergleich herausgesucht hast). So starten beide Linien am selben Tag und du vergleichst die Renditen über dieselbe Zeitspanne.

Jetzt siehst du die beiden Kursentwicklungen im direkten Vergleich und auch die historische Rendite seit dem ausgewählten Datum.

Persönliches Fazit

ETFs performen nicht immer besser. Und auch wenn es bei deinem Fonds so wäre, heisst das nicht, dass du direkt wechseln musst. Mach das, womit du dich wohl fühlst. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, die Rendite deines Fonds zu kennen und wie er im Vergleich zu einem simplen globalen ETF performt. Darauf basierend kannst du dir dann überlegen, ob du etwas ändern möchtest. Beachte immer, dass die historische Rendite keine Garantie für die Zukunft ist.

Nicht bei jeder Bank kannst du selbstständig alle ETFs an der Börse kaufen. Prüfe auch deine aktuellen Gebühren: Zahlst du jährliche Depotgebühren? Was kostet dich ein ETF-Kauf oder -verkauf? Oft kannst du auch mit einem Broker-Wechsel Gebühren sparen.

In der Schweiz gehört die Saxo Bank zu den günstigsten Brokern (mein Saxo Erfahrungsbericht). Sie hat keine Depot- oder Kontogebühren, einen kostenlosen E-Steuerauszug und günstige Handelsgebühren (0.08% des Betrags, mind. CHF 3.00). Bei der Kontoeröffnung über meinen Link profitierst du zudem von CHF 200.00 Handelsguthaben.

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Jo - ETF Schweiz

Hi, ich bin Jo, Autor von ETFSchweiz.ch

Ich helfe dir, stressfrei mit ETFs zu investieren – perfekt, wenn du von der Börse profitieren willst, aber nichts mit Aktienanalysen zu tun haben möchtest. Als Privatanleger teile ich auf ETFSchweiz.ch, was ich über Jahre beim Investieren gelernt habe. Folge mir auch auf Instagram: @etfschweiz.ch